Weihnachtspost gehört für mich einfach zur Adventszeit dazu. Eine schöne Karte im Briefkasten zu finden, ist doch immer wieder eine Freude. Wenn du auch Lust hast, in diesem Jahr Weihnachtskarten zu verschicken, empfehle ich dir rechtzeitig mit der Bastelei zu beginnen. Denn nur ganz ohne den üblichen Weihnachtsstress macht es Freude kreativ zu sein. Mir geht das jedenfalls so…
Mit meinem Plotter kann ich ganz individuelle Weihnachtskarten zaubern. Ob filigrane Motive, hübsche Schriftzüge oder kleine weihnachtliche Details – meiner Kreativität sind da kaum Grenzen gesetzt. Ich zeige dir heute ein paar Ideen, wie du mit dem Plotter deine ganz persönlichen Weihnachtskarten gestalten kannst. Vielleicht ist ja auch eine Inspiration für deine Weihnachtspost dabei!
Weihnachtskarten mit dem Plotter – das brauchst du:
- Plotter*
- Tonkarton A4 200 g in naturweiß* (oder deiner Wunschfarbe)
- Tonkarton grün, rot, hellbraun*
- 3D-Klebepads*
- Vinylfolie schwarz, Transfefolie oder Iron on Folie
- Entgitter Werkzeuge*
- Fineliner schwarz und weiß
- Klappkarten und Umschläge*
Ich plotte seit mehreren Jahren mit dem Cricut Maker. Ein Upgrade war bislang nicht erforderlich. Mittlerweile gibt es aber schon einige Nachfolgemodelle. Spielst du mit dem Gedanken dir einen Plotter zu kaufen, recherchiere im Vorfeld unbedingt, welches Modell für dich das geeignete ist und wieviel Zubehör du benötigst. Der Link zum Plotter ist lediglich zum Einstieg für dich.
Bei den mit Sternchen* gekennzeichneten Produkten handelte es sich um sogen. Affiliate Links. Kaufst du darüber ein, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich nichts. Lieben Dank 🙏🏻
Weihnachtskarte mit Sternmotiv
Die erste Karte, die ich geplottet habe, ist schlicht gehalten mit Sternen als Motiv.
Durch die Klebepads entsteht ein schöner 3 D Effekt.
Einige meiner A 6 Klappkarten-Rohlinge habe ich mir vom Plotter scheiden und falzen lassen. Bei anderen habe auf fertige Klappkarten zurück gegriffen. Schriftzüge, wie bei dieser Weihnachtskarte „frohe Weihnachten ♥“, sind aus Vinylfolie geschnitten. Gerne lasse ich auch Iron on Folie scheiden und bügele die Schrift dann auf die Karte. Mit mittlerer Hitze funktioniert das sehr gut. Der Vorteil: Iron on Folie lässt sich leichter entgittern.
Um die Karte noch etwas lebendiger zu gestalten, habe ich mit dem Acrylstift weiße Schneeflöckchen aufgetupft. Ich denke, mehr Erklärung benötigt es nicht, oder?
Selbstgestaltete Weihnachtskarten mit dem Plotter – meine zweite Variante
Die zweite Karte ist etwas aufwendiger gestaltet, aber trotzdem einfach nachzumachen.
Die Schrift ist ebenfalls wieder aus Vinylfolie geschnitten. Wenn du auf den Einsatz von Folie verzichten möchtest, lässt du die Weihnachtsgrüße mit einem schwarzen Stift zeichnen. Was die Karte etwas aufwendiger macht, sind die kleinen Figuren, die am Kranz baumeln. Hierfür habe ich mir passende Motive im Design Space von Cricut gesucht. Dann auf die passende Größe verkleinert und anschließend mit der, bei mir sehr beliebten 😉, Print-than-Cut Funktion geschnitten. Angebracht sind die kleinen Hängerchen dann wieder mit 3D-Klebepads. Die Schnüre habe ich mit einem Fineliner gezeichnet.
Du kannst deine geschnittenen Motive direkt auf deine Klappkarte kleben. Ich bevorzuge allerdings meistens eine zweite Ebene. Die kann Ton-in-Ton oder in einer zweiten Farbe sein. Ich empfinde die Karte mit der zweiten aufgeklebten Karte als wertiger und vollständiger. Entscheide selbst.
Plotter trifft Handarbeit – meine 3. Weihnachtskarte mit Papierdraht
Die 3. Karte habe ich mir vom Cricut Maker schneiden und falzen lassen. Auch die Schriftzüge sind wieder aus Vinylfolie. Aber Sterne und Engel biegen aus Papierdraht, dass kann die Schneidemaschine nicht und das habe ich dann auch gerne selbst gemacht.
Vorab habe ich mir Engel aus Papierdraht im Internet angeschaut. Gibt’s reichlich, keine Sorge. Einer Abbildung folgend, habe ich den Engel dann freihand gebogen. Für den Stern habe ich einen Plätzchenausstecher zur Hilfe genommen. Nachdem beide gebogen war, klebte ich Stern und Engel auf Geschenkpapier mit Notenmuster. Richtige Notenpapier wären da sicher auch möglich, oder alte Buchseiten. Jetzt musste ich nur noch außen herum meine Papierdraht Objekte ausschneiden. Dem Engel habe ich dann noch ein Filzsternchen in die Hand gedrückt, was ich in meiner Weihnachtskramkiste gefunden hatte.
Fazit: Keine Frage, man kann heutzutage sehr schöne und kreative Weihnachtskarten kaufen. Ehrlich, bei der schönen Auswahl habe ich mich schon so manches mal gefragt, ob es die Mühe eigentlich wert ist. Und ja – das kreative Gestalten, das Plotten und der gemütliche Bastelnachmittag sind es das wert. Und die Weihnachtspost-Empfänger wissen die selbst gestalteten Karten in jedem Fall zu schätzen. Eben ein ganz besonders persönlicher Weihnachtsgruß 🎄.
Für dein Pinterest-Board:
Eine meiner treuesten Leserinnen ist Anja. Bei Instagram findest du sie unter @fapf.linne. Sie bastelt bei einer Instagram Challenge jeden Monat im Jahr eine Weihnachtskarte. Schau‘ mal bei ihr vorbei. Da sind mittlerweile schon ganz tolle entstanden.
Liebe Anja! Ich hoffe, dir gefallen meine Karten heute? 😍
Ich schicke ganz herzliche Grüße und bis zum nächsten Mal

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